VIPROM – Bessere Gesundheitsversorgung nach Gewalt

GESINE Intervention ist Partnerin eines zukunftsweisenden EU-Projektes zur verbesserten gesundheitlichen Versorgung gewaltbetroffener Frauen und ihrer Kinder.

Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus 4 weiteren EU-Ländern setzt sich GESINE Intervention für eine verbesserte Qualifizierung der verschiedensten Gesundheitsberufe ein. Ärztinnen und Ärzte sind wichtige AnsprechpartnerInnen für Frauen, die sexualisierter oder anderen Formen von Gewalt ausgesetzt waren. Auch Hebammen, Pflegende und andere Gesundheitsberufe sind – manchmal ohne es zu wissen – mit Gewaltopfern in Kontakt. Umfragen haben ergeben, dass sich die Fachkräfte oft nicht ausreichend informiert fühlen, um Patientinnen mit Gewaltbelastung adäquat versorgen und gezielt an weitere Hilfen vermitteln zu können. Besonderer Bedarf besteht demnach in einer gewaltinformierten Gesprächsführung und einer gelingenden Psychoedukation.

Für Deutschland arbeitet GESINE-intervention intensiv mit der Universität Münster daran, entsprechende Curricula zu entwickeln und diese in den diversen Aus- und Weiterbildungsordnungen zu verankern.

Das EU-Projekt startet am 27. Februar 2023 mit einer Kick-off Veranstaltung in Münster. Wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten.