Shorts statt Bikinihose: Strafe für Norwegens Handballerinnen

Die norwegischen Beachhandballerinnen sind bestraft worden, weil sie bei der Europameisterschaft Shorts statt der vorgeschriebenen Bikinihosen trugen. 150,-€ soll jede Spielerin zahlen – die Strafsummen werden vom unterstützenden norwegischen Sportverband übernommen. Der Fall belebt die Diskussion über Sexismus im Sport. Der europäische Verband unterstützt den Wunsch nach einer Regeländerung. Hier der Link zum Tagesschau-Artikel; und ein weiterer in der TAZ.
In Vergewaltigungsprozessen werden Frauen eher für „zu wenig“ als „zu viel“ Kleidung bestraft, wie Ende 2020 in Irland, wo ein Vergewaltiger freigesprochen wurde, weil sein Opfer einen Tanga getragen hatte – hier protestierten Hunderte von Frauen, indem sie Bilder ihrer Unterwäsche posteten.