Kleine Anti-Stress-Übungen

Auch die folgenden kleinen Übungen können Ihnen helfen! Probieren Sie aus, was Ihnen gut tut. Die Übungen, die Ihnen am besten gefallen, können Sie im Alltag ohne Probleme durchführen.

  • Täglich Sonnenlicht und frische Luft: jeden Tag wenigstens 10 Minuten hinaus in die frische Frühlingsluft, das ist wichtig für den Stoffwechsel, für die Produktion von guten Neurotransmittern und somit für die körperliche und seelische Gesundheit.
  • In der frischen Luft dabei tief und genussvoll ein- und ausatmen, mit der Nase intensiv Frühlingsgerüche schnuppern – das stimuliert die emotionalen Zentren positiv. Dabei bewusst unangenehme Gedanken und Gefühle ausblenden.
  • Strohhalm-Atmen: die Lippen spitzen, so als ob sie einen Strohhalm umschließen würden, nun genussvoll die Luft einsaugen, sechsmal hintereinander langsam und lustvoll. Die Brust dehnt sich dabei und körperliche und emotionale Verspannungen lösen sich.
  • Bei Atemübungen: Hand aufs Herz! Diese Geste/Berührung aktiviert den Nervus vagus und stärkt die Zuversicht, beruhigt und tröstet und vertreibt Angst und Verzagtheit – wichtig in diesen Zeiten!
  • Fliegen: Stellen Sie sich breitbeinig hin, locker in den Knien, die Arme hängen seitlich: und nun einatmen, dabei die Arme seitlich bis auf Schulterhöhe heben, im Ausatmen die Arme wieder sanft sinken lassen – in einem ruhigen und gleichmäßigen Rhythmus. Stellen Sie sich dabei Ihre beiden Lungenhälften bildlich vor (sie werden auch als Lungenflügel bezeichnet), wie sie sich bei jedem Atemzug entfalten und Sie wachsen und erstarken lassen – bis Sie das Gefühl haben, losfliegen zu können. Fliegen wie die Wildgans – hoch und weit. Solche Übungen und Gedankenspiele machen Spaß und gute Laune und das wiederum wirkt antidepressiv. Diese Übung eignet sich sehr gut für Kinder.
  • Dabei ein bisschen singen, denn Singen ist – wissenschaftlich nachgewiesen – wirklich gesund: durch Singen verbessert sich Immunglobulin A und auch die Laune. Keine Hemmungen haben: jeder Mensch kann irgendwie ein bisschen singen, und wenn es nur Summen und Brummen ist – auf alle Fälle besser als sich stumm vor sich hinzuärgern.
  • Weit den Mund aufmachen und mit Stimme gähnen Aaaaaah – ein Wohlfühllaut: gut gegen muskuläre Verspannungen im Kiefergelenk und gegen emotionale Verbissenheit.

 

(Diese oben angegebenen Übungen wurden von Frau Dr. Claudia Croos-Müller entwickelt. Frau Croos-Müller hat noch weitere Tipps auf Ihrer Homepage. Hier kommen Sie zur Homepage: http://www.croos-mueller.de)